DIE VERLOCKUNGEN DES FUNDAMENTALISMUS

Alles ist möglich, nichts ist heilig

Der in Holland aufgewachsene marokkanische Schriftsteller Abdelkader Benali hat kurz nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo einen klugen Text über die Schwierigkeiten veröffentlicht, als Muslim in einer Welt aufzuwachsen, in der alles möglich und nichts heilig ist.

Er beschreibt, wie er als Dreizehnjähriger in einer holländischen Schule seinen Zorn über die angebliche Beleidigung des Propheten durch den Schriftsteller Salman Rushdie herausschreit, und wie er Jahre später vom Roman „Die satanischen Verse“ elektrisiert wird. Ein Abend mit Texten von Abdelkader Benali, Salman Rushdie und Slavoj Žižek.

MODERATION GEORG GEIGER
LESUNG ANINA JENDREYKO, ROBERT BARANOWSKI
GESANG ÖZLEM YILMAZ